Zwischen Fantasie und Realität – warum wir unsere Stars nie wirklich kannten
Wie oft habt ihr euch vorgestellt, er würde euch auf der Bühne anlächeln – und für diesen einen Moment war’s echt?
Hook der Erinnerung: Als Lee noch von der Posterwand lächelte
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich mein 90er-Ich: ein Mädchen mit Herzklopfen, Walkman in der Hand, Tränen beim „Love is Everywhere“-Video. Lee Baxter war damals mein Held. Ich kannte jedes Detail – seine Augenfarbe, sein Sternzeichen, seine Interviews aus der BRAVO. Ich war überzeugt, ihn zu kennen.
Dabei wusste ich natürlich nichts über den echten Menschen hinter dem Lächeln. Ich kannte nur die Bühnenfigur – die perfekte Mischung aus Charme, Geheimnis und Sanftheit. Aber genau das war ja das Schöne: In meiner Fantasie war er immer so, wie ich ihn brauchte.
Emotion wecken: Der sichere Ort in unseren Köpfen
Unsere Boybands waren mehr als Idole. Sie waren sichere Häfen für unsere Gefühle. Während die echte Teenie-Welt voller Unsicherheiten war – Pickel, Schulstress, Liebeskummer – waren sie immer liebevoll, verständnisvoll, perfekt frisiert.
Ich erinnere mich, wie ich abends im Bett lag, Kopfhörer auf, und mir ausmalte, dass Lee mich sehen würde – irgendwie, irgendwo. Für diese paar Minuten war alles gut. Kein Drama, kein Schmerz. Nur dieses Gefühl: Jemand versteht mich.
Und genau das war ihre Magie. Sie waren nie greifbar, aber emotional so nah, dass sie uns halfen, unsere eigenen Sehnsüchte zu entdecken – ohne dabei verletzt zu werden.
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Anknüpfen an früher: Zwischen Tagebuch und Traumwelt
Ich habe damals ganze Seiten in mein Tagebuch geschrieben – über Lächeln, Gesten, Interviews, die ich tausendmal gelesen hatte. Ich konnte auswendig sagen, welche Lieblingsfarbe jeder hatte. (Bei Lee war’s übrigens Lila 💜 – na klar!)
Diese Fantasiewelt war unser Schutzraum. Wir konnten träumen, hoffen, lieben, ohne dass jemand uns auslachte. Natürlich war sie nicht real – aber sie war wahrhaftig empfunden. Und das macht einen riesigen Unterschied.
Denn seien wir ehrlich: Die echten Jungs kannten wir nicht. Sie hatten Sorgen, Ängste, Heimweh – all das sahen wir nicht. Aber sie gaben uns etwas, was damals unersetzlich war: ein Gefühl von Geborgenheit inmitten des Teenie-Chaos.
Relevanz heute: Wenn Fantasie zu Freundschaft wird
2012 – also viele Jahre nach der CITA-Zeit – habe ich Lee Baxter wirklich kennengelernt.
Nicht als Fan. Nicht als verliebtes Teenie-Mädchen. Sondern als Mensch.
Und das war… faszinierend.
Denn plötzlich war er echt. Kein Bravo-Bild, kein Musikvideo, sondern ein Mann mit Tiefgang, Humor und dieser besonderen Herzenswärme, die ihn bis heute ausmacht.
Natürlich bin ich heute nicht mehr in ihn verliebt (zum Glück – das wäre auch seltsam 😅). Aber ich schätze ihn unfassbar als Freund. Wir reden über Spiritualität, über das Leben, über das, was ihn geprägt hat – auch über die 90er und den Preis des Ruhms.
Und wisst ihr was? Er ist dankbar. Dankbar für uns Fans, für die Liebe von damals, für die Energie, die wir ihm gegeben haben. Er weiß, dass diese Fantasiewelt für viele von uns wichtig war – und dass sie ihn selbst auch zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist.
Zwischen Projektion und Realität: Was bleibt
Ich habe durch Lee gelernt, dass Fantasie und Realität keine Gegensätze sein müssen.
Unsere damaligen Träume waren keine Illusion – sie waren ein Teil unseres Erwachsenwerdens.
Denn selbst wenn wir unsere Stars nie wirklich kannten, haben wir uns selbst ein Stück besser kennengelernt. Wir haben gespürt, was Liebe, Sehnsucht und Hoffnung bedeuten. Und irgendwann kam der Moment, an dem wir die Fantasie loslassen konnten – nicht, weil sie falsch war, sondern weil wir sie gelebt haben.
Teilhaben lassen: Vom Teenie-Traum zur echten Begegnung
Manchmal, wenn ich Lee heute auf der Bühne sehe, muss ich schmunzeln. Denn da ist wieder dieses Gefühl von damals – ein kleines Flattern im Bauch. Aber es ist anders geworden.
Heute weiß ich: Er sieht uns wirklich. Er weiß, wer wir sind. Und das ist irgendwie schöner als jede Teenie-Fantasie.
Vielleicht liegt genau darin die Magie der 90er: Sie haben uns beigebracht zu fühlen, zu träumen – und irgendwann auch, loszulassen.
Und trotzdem: Wenn ich alte CITA-Videos sehe, und Lee in die Kamera lächelt, denke ich manchmal für einen winzigen Moment – vielleicht war’s doch ein bisschen echt. 😉
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