Boyband gegen Weltuntergang: Warum wir ihre Stimmen als Teenager so dringend brauchten
Weißt du noch, wie es war, wenn du dich nach einem richtig miesen Schultag in dein Zimmer verkrochen hast, die Bravo vom Kiosk unter dem Arm, und sofort die neue Caught-in-the-Act-Single in den CD-Player gelegt hast? 🙈 Während draußen die Welt irgendwie viel zu laut und anstrengend war – Eltern stritten, die „coolen“ Mädels tuschelten über dich und die Mathearbeit war sowieso schon wieder versaut – haben unsere Boybands uns das Gefühl gegeben: Alles wird gut. Und irgendwie war es das dann auch, wenigstens für drei Minuten und 45 Sekunden.
Musik als Fluchtort: Wenn Poster zu Türen wurden
Unsere Wände waren tapeziert mit Bravo-Postern – Lee, Ben, Eloy, Bastiaan oder eben die Backstreet Boys, Take That, you name it. Für Außenstehende sah das nach einer harmlosen Teenie-Phase aus, aber für uns war es mehr: Jedes Poster war wie eine geheime Tür raus aus dem Alltag. Wenn Mama und Papa wieder schrien oder die Lehrer meinten, wir seien „träge“, dann brauchten wir nur die Kopfhörer aufzusetzen. Zack – schon waren wir im Videoclip, tanzten am Strand oder hielten Händchen beim Sonnenuntergang.
Erste Hilfe für gebrochene Herzen
Weißt du noch, wie dramatisch ein unerwiderter Crush in den 90ern war? Das Herz raste, wenn ER auf dem Schulhof an dir vorbeiging – und es zerbrach, wenn er sich für jemand anders entschied. In solchen Momenten brauchten wir nicht die Ratschläge von Mama, sondern die Stimme von Nick Carter oder Lee Baxter. Boybands waren wie emotionale Pflaster: Sie sangen unsere Tränen weg und gaben uns das Gefühl, dass jemand da draußen unsere Gefühle wirklich versteht.
Lee Baxter: In seine Welt haben sich Teenies weggeträumt.
Kleine Kriege, große Rettung
Viele von uns haben nicht laut darüber geredet, aber wir hatten unsere eigenen „kleinen Kriege“: Scheidungskinder, die sich zwischen zwei Wohnungen zerrissen fühlten, Mobbing-Opfer, die morgens Bauchschmerzen bekamen, oder die Stillen, die sich in der Klasse nie trauten, die Hand zu heben. Boybands waren nicht nur süße Jungs mit Tanzchoreos. Sie waren wie ein Rettungsboot in einem Meer aus Chaos. In einer Welt, die wir oft nicht kontrollieren konnten, waren sie der einzige sichere Hafen.
Die heilende Kraft der Fantasie
Klar, rational betrachtet wussten wir, dass wir nicht wirklich mit unseren Idolen zusammen sein würden. Aber in der Fantasie war alles möglich. Wir schrieben Tagebücher voll mit Liebesgeschichten, malten Herzchen um ihre Namen und fantasierten uns in eine Zukunft, in der sie uns aus der Schule abholten. Klingt albern? Vielleicht. Aber genau diese Fantasie hat uns getragen. Sie hat uns Resilienz beigebracht – ohne dass wir das Wort damals überhaupt kannten.
Emotionale Sicherheit durch Fan-Dasein
Und dann war da noch die Community. Fanbriefe, Treffen auf Konzerten, heimliche Telefonate mit anderen Fangirls – plötzlich war man nicht mehr allein. Wir waren ein Rudel. Ein eingeschworener Kreis, in dem jede Träne und jedes Poster verstanden wurde. Boybands gaben uns nicht nur selbst Sicherheit, sie schufen auch Räume, in denen wir uns gegenseitig stärkten.
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Warum das heute noch wichtig ist
Heute lachen wir manchmal über unsere Bravo-Diary-Einträge oder die hysterischen Schreie in der Konzerthalle. Aber wenn wir ehrlich sind: Ohne diese Zeit wären wir nicht die, die wir heute sind. Boybands haben uns gelehrt, wie wichtig Träume, Gemeinschaft und Eskapismus sind. Und seien wir ehrlich: Wenn „Love is Everywhere“ heute auf einer 90er-Party läuft, fühlen wir uns wieder für einen Moment wie 14 – und genau das ist der Zauber, den wir nie loslassen sollten!





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